Für die ARGUS xDSL-Triple Play-Kombitester ARGUS®142, ARGUS®145PLUS und ARGUS®165 sowie für den xDSL-Tester ARGUS®141 wird eine neue Firmware angeboten: Diese neue Firmware mit der Versionsnummer 2.10 (FW 2.10) bringt wieder einmal viele neue Funktionen und Verbesserungen für alle oben genannten Gerätetypen mit.
So lässt sich nach dem Update eine IPv6-Unterstützung freischalten. Diese unterstützt verschiedene IP-Tests über alle ARGUS-Breitbandschnittstellen wie ADSL, VDSL, SHDSL und GigaBit-Ethernet, wahlweise über das Protokoll IPv4 oder IPv6. Auch ist der sogenannte Dualstack-Betrieb möglich.
Weitere umfangreiche Überarbeitungen erfolgten für den IPTV-Test, der jetzt viele neue praktische Funktionen und eine komplett neue OK/Fail-Bewertung mitbringt.
Auch im Bereich von ISDN und a/b wurden neben vielen neuen grafischen Überarbeitungen auch neue nützliche Features ergänzt. Dazu gehören z. B. jetzt die Anzeige Ergebnisse der MSN-Abfrage in praktischer Listenform oder das Speichern der Nummer des letzten Anrufers im ARGUS, sowie viele weitere Erweiterungen.
Zudem unterstützen alle Geräte nun auch die Priorisierung von VoIP-Nutz (RTP)- und Signaldaten (SIP) auf Schicht 2 (VLAN) und Schicht 3 (DiffServ), dies trägt durch Markierung der entsprechenden Pakete zur Sicherstellung der Dienstgüte (QoS) in einem Netz bei.
Neben all diesen neuen Funktionen, gibt es eine Vielzahl weiterer Verbesserungen.
Laden Sie die Firmware 2.10 direkt hier herunter:
Neu: Leitungsqualifizierung für den ARGUS 142
Für den optionalen Test Leistungsqualifizierung (LQ), der für den ARGUS®142 zur Verfügung steht, gibt es nun viele weitere nützliche Konfigurationserweiterungen und Anzeigeoptimierungen, bspw. lassen sich gezielt Bandbreite, Bandplan und Ausgangswiderstand sowie Sendepegel exakt auf die örtlichen Leitungsgegebenheiten zu recht konfigurieren und das bis zu 30 MHz.
Steht kein DSLAM zur Verfügung und möchte man dennoch die Leitung auf Eignung für DSL prüfen, ist die Leitungsqualifizierung die beste Prüfmethode. Dabei wird an beiden Enden der Leitung ein ARGUS®142 angeschlossen. Dieses Tandem bestimmt dann das Ruherauschen und die zugrunde liegende Übertragungsfunktion der Leitung. Dies ermöglicht die Bestimmung des Signalrauschabstands (SNR) pro Trägerton und erlaubt einen Rückschluss auf die maximal mögliche Datenrate der TAL.
Entscheidend dabei: Das gesamte DSL-Spektrum muss analysiert werden. Ansonsten ist keine stichhaltige Aussage möglich. Vorteil des Tests ist: Er macht stets eine Aussage zur Datenrate – auch dann, wenn ein System aus Modem (xTU-R) und DSLAM (xTU-C), zum Beispiel wegen Interoperabilitäts-Problemen, nicht mehr synchronisieren kann.