Wie schließe ich den Uk0 Adapter an den Argus 44?
Welche Bedeutung haben der automatische und manuelle "Alerting Modus" der Argus-Tester?
Der Argus wechselt beim Einschalten immer sofort in das Upload-Menü.
Beim Bitfehlertest meldet der Argus "P.N. lokal"?
Wie funktioniert der automatische Dienstetest der Argus-Tester?
Was zeigt Argus bei ankommenden Rufen an?
Kann ich den ARGUS Tester auch ohne PC-Software-Updaten (WINanalyse/WINplus)?
Der Uk0-Adapter hat zwei RJ45 Buchsen. Eine mit der Beschriftung "U-Line" und eine mit "Argus". Die Buchse mit der Beschriftung "Argus" wird mit einem 8poligen Patchkabel 1:1 in die line-Buchse des Argus gesteckt. An die "U-Line" Seite wird dann das Uk0-Kabel gesteckt. Um den Argus am Uk0-Port zu betreiben muss das S0-Anschluss Menü ausgewählt werden und somit als Uk0-Menü betrachtet werden.
Der Anwender kann damit einstellen, wie das Gerät auf ankommende Rufe an P-P-Anlagenanschlüssen reagiert. Im manuellen Mode wird dem Netz sofort signalisiert, dass der Ruf angenommen werden kann und vom Netz werden dann u.U. noch zu sendende Ziffern der Rufnummer nicht mehr geschickt. Im automatischen Mode wartet Argus noch auf weitere Ziffern, die online unter der gerufenen Nr. angezeigt werden. Der Ruf kann dann jederzeit mit der Enter-Taste /Hörer-Taste angenommen werden. Auf diese Weise können Durchwahl-Nummern und der Nummernblock, der vom Netz eingeräumt wurde, getestet werden.
Die BPRA-Baugruppe der Alcatel-Anlage beinhaltet einen S2M-Amtsanschluss und bis zu 4 So-Anschlüsse. Sie wurde inzwischen durch die PPRA-Platine abgelöst.
Nach Reset der Baugruppe bzw. nach Anschluss an die NT-Simulation von Testern führt die Anlage einen Synchronisationsprozess durch, der ca. 10-15 Sek. dauert. Der erfolgreiche Abschluss der Synchronisation wird durch eine Kommadozeile in der PC-Überwachung der Anlage angezeigt, die die Meldung "DLAP=1" enthält (siehe entspr. Anlagen-Beschreibung). Wenn DLAP=1 erschien, zeigt die Anlage auch bei den Abfragen "infocs" bzw. "clockstat", das sie richtig und vollständig synchron ist
Kommt während des Synchronisierens von der S2M-Seite in der Schicht 3 ein Verbindungsaufbau-wunsch SETUP an, dann wird dieser Prozess nicht vollständig durchlaufen (DLAP=1 erscheint nicht und "infocs" zeigt nicht "SYNCHRO" für die Schnittstelle an). Die Anlage funktioniert allerdings trotzdem, sie zeigt aber bei einem Bitfehlertest zu einer So-Nebenstelle Bitfehler auf, die sich im täglichen Betrieb u.U. nur in Fax-Dokumenten und bei der Datenkommunikation zeigen.
Dieser Effekt kann sowohl nach dem Restart der Baugruppe am Amtsanschluss als auch beim Betrieb mit beliebigen ISDN-Testern zeigen. So prüft Argus® 20/22 sofort nach der Synchronisation mit der Gegenseite, ob die B-Kanäle verfügbar sind und wie sie eingerichtet sind.
Die erfolgreiche Synchronisation mit der BPRA-Baugruppe lässt sich damit durch erneutes Abziehen und Anstecken der S2M-Anschlussleitung (+ 15 Sek. warten) realisieren.
Beim letzten Upload einer neuen Software ist ein Bit nicht korrekt übertragen worden. Deshalb kann der Argus seine Startprozedur nicht korrekt ausführen und springt in das Upload-Menü. Laden Sie die aktuelle Software einfach noch mal vom PC in Ihren Argus; danach müsste Ihr Argus wieder einwandfrei funktionieren.
Ihre TK-Anlage lässt wahrscheinlich keinen Selbstanruf zu, deshalb können Sie den Bitfehlertest nur mit einer fernen Rufnummer durchführen. Dazu geben Sie zunächst wieder die eigene Rufnummer ein und drücken danach die ¯ -Taste, nun könne Sie als ferne Rufnummer Ihre 2. MSN eingeben. Falls das auch nicht funktioniert, lassen Sie das Feld für die eigene Rufnummer leer und geben nur als ferne Rufnummer Ihre 2. MSN ein.
Beim automatischen Dienstetest wird überprüft, ob die wichtigsten ISDN-Dienste wie Daten 64 kB oder Telephonie 3.1 kHz ...an dem Anschluss verfügbar sind. Dabei ruft sich Argus unter den verschiedenen Dienstekennungen selbst über den 2. B-Kanal an und prüft damit, ob der Dienst sowohl abgehend als auch ankommend verfügbar ist. Einfache Prüfhörer wie der Pr93i/Pr96i der Telekom (baugleich Trend aurora plus/plus combo) oder Fastcheck voice bzw. Fastcheck Pro senden abgehende Rufe mit der entspr. Dienstekennung und schließen aus der positiven Quittierung des Netzes auf die generelle Verfügbarkeit des Dienstes an dem Anschluss. Dieser Schluss ist falsch, da er den Ablauf der Kompatibilitätsprüfung von Rufen im ISDN nicht vollständig berücksichtigt. So kann ein Teilnehmer durchaus mit dem Dienst Fax Gruppe 3 abgehend Verbindungen aufbauen, ankommend aber nicht unter Fax G3 erreichbar sein.
Während inzwischen neben Argus weitere Geräte wie IBT-5 diesen Test im Selbstanruf durchführen und damit sowohl die Trägerdienste als auch die Teledienste testen, werden die Selbstanrufe von Argus im Gegensatz zu Wettbewerbern nicht angenommen und verursachen dem Kunden keine Kosten. Neben dem Selbstanruf kann auch durch Angabe einer fernen Nr. der automatische Dienstetest zum fernen Teilnehmer durchgeführt werden und damit bequem in Sekunden von der Ferne eine Aussage über die Erreichbarkeit des Kundenendgerätes unter den jeweiligen Diensten gemacht werden.
Wie jedes ISDN-Telefon zeigt Argus die Nummer des ankommenden Rufes an (Dienstmerkmal CLIP).
Darüber hinaus werden aus dem ankommenden Verbindungsaufbauwunsch (Nachricht SETUP) angezeigt:
<typolist>
B-Kanal, auf dem der Ruf ankommt
Dienst des ankommenden Rufes
Nr. des gerufenen Teilnehmers
Subadresse und UUI-Daten (User-User-Info)
Inhalt von DISPLAY-Nachrichten
</typolist>
Dazu müssen sie das Gerät einschicken. Eine RMA-Nummer erhalten sie unter 02351/907090
Mehr Infos zu RMA...
Bei Ihrem gemeldeten Problem handelt es sich um einen zu kleinen Speicher im Gerät. Das Gerät startet mit dem Fehler "Memory Error - Error Code 128" neu. Für eine Erweiterung des Speichers müsste das Gerät, mit vorheriger Anforderung einer RMA-Nummer, zu uns eingeschickt werden. Die Aufrüstung des Speichers ist kostenpflichtig.
Infos über unseren Support 02351/907090.
 
 
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